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01.05.2026:20. Krepe Cross,23. Huy-Burgen-Lauf, 5. Schackstedter Lauf, 54. Rennsteiglauf, 23. Elbe-Brücken-Lauf 

Gaensefurther beim Rennsteiglauf dabei

Soll das wirklich der letzte Ultra Marathon gewesen sein?

Schwierige Laufstrecken hatten sich die Bode-Runners der Gaensefurther Sportbewegung an den zwei zurückliegenden Wochenenden ausgesucht. Allen voran der nächste Wertungslauf im Novo Nordisk Landescup, zu dem am ersten Maifeiertag wieder eine große Abordnung „Gaense“ bis nach Angern reiste. Der Krepe Cross sollte ein ganz besonderer Cuplauf werden, da der 20. Jubiläumslauf anstand. Aus diesem Anlass nahm der SV-Angern eine 20-Kilometer-Strecke mit in das Programm, für die man allerdings keinen Bode-Runner begeistern konnte. Die alten Hasen kannten die tiefen Sandwege am Rande der Colbitz-Letzlinger Heide und konzentrierten sich lieber auf die alt bekannten Strecken. Dabei konnte Anja Kroner auf der Sechs-Kilometer-Strecke zum Beispiel so viel Vorsprung herauslaufen, dass es trotz kleinem Irrweg zum Altersklassensieg in der W30 reichen sollte. Lebensgefährte Nicky Bergholz hatte bei den Männern den ersten „Gaenseschnabel“ vorn. Rieke Zaschke probierte sich mit ihren 13 Jahren auf der fast elf Kilometer langen Strecke aus. Mit Erfolg, erntete sie doch für ihre Laufarbeit den ersten Platz in ihrer Altersklasse. Den hatten sich zuvor auch Emily und Lotta Siebert über die 1,5 Kilometer geholt.

Zu einem Naturlauf der besonderen Art machten sich einen Tag später Anja Kroner, Nicky Bergholz sowie Katrin und Mario Kreutzmann auf. Ab dem Örtchen Schlanstedt lud der Förderverein Huy-Burgen-Lauf zu einer Zwei-Tages-Laufreise ein. Über die Huysburg ging es am ersten Tag 34 Kilometer bis zum Schachdorf Ströbeck. Der zweite Tag führte erneut über den Huy bis zum 21 Kilometer entfernten Ziel, der Westerburg. Kreutzmann, der als Wiederholungstäter bereits den Ritterschlag erhalten hatte, freute sich für seine drei Begleiter, die nach ihren 55 Kilometern nun ebenfalls Ritter geworden sind. In der verregneten Arbeitswoche hatte kein Bode-Runner so richtig Lust auf Training. Vielmehr wurden die letzten Vorbereitungen für den Salzland-Lauf auf den Weg gebracht. Das Wochenende lockte dann aber doch wieder mit zahlreichen Wettbewerben. Schon am Freitagabend konnte in Schackstedt gelaufen oder gewalkt werden. Wie im Huy, war auch hier keine Zeitmessung angesagt. Die blühende Natur genießen, ankommen, Spaß haben – so das Motto vom Hof Martin, der zum fünften Mal Ausrichter war. Sogar raffinierte Holzmedaillen gab es für alle Finisher, bevor es Warmes aus dem Kartoffeldämpfer gab.

Klöße gab es dagegen am Vorabend des Rennsteiglaufs. Für Dirk Meier, der seit Jahresbeginn in der Altersklasse M60 läuft, sollte es ein letzter Ultra-Marathon über 73,9 Kilometer werden. Mit Laufkollegin Katrin Winkler-Hindricks hatte er diese Strecke über den Rennsteig schon unzählige Male bezwungen. Auch an die 100 Kilometer im Taubertal konnten die beiden 2021 ein Häkchen machen. Der schnellste Ultra von Eisenach in das schönste Ziel der Welt nach Schmiedefeld, folgte 2024 nach wahnsinnigen 7:54:37 Stunden. Und auch ein Marathon unter drei Stunden ist Meier beim 3-Länder-Marathon am Bodensee gelungen – was will man mehr als Volksläufer? Jetzt wahrscheinlich erstmal den 60. Geburtstag über die Runden bringen. Die gesteckten Laufziele sind erreicht, doch Träumen ist weiterhin erlaubt. Nicht das erste Mal wurden Laufabenteuer aus einer Laune heraus geboren. „Den Ultra am Rennsteig will ich auch mal machen!“, schwärmte letztens eine Lauffreundin in die Runde. Oder: „Na den Ottonenlauf dieses Jahr. Das wird aber mein letzter Ultra sein!“, versprach Jens-Uwe Börner seiner Gattin erst letztens am Frühstückstisch. „Und wenn ich Rentner bin, dann habe ich Zeit für den Ironman zu trainieren!“, träumt Eddi von einem Start im weit entfernten Hawaii.

Wer weiß, wovon Lina Epperlein noch so träumt. Beim Elbe-Brückenlauf in Magdeburg finishte sie erneut als erste Frau, diesmal über die Halbmarathondistanz. Die Gesamtzweite brauchte für die 21 Kilometer ganze zwölf Minuten länger bis zur Ziellinie.

Autorin: Sabine Börner

Fotos: Verein




Letzte Änderung: 18.05.2026
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