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31.07.2016: 1. Salzlandsparkassen-Triathlon Löderburg

Zu Hause ist es dank tatkräftiger Unterstützung am schönsten

Über 150 Starter waren dem Ruf der Gaensefurther Sportbewegung gefolgt und nahmen an der Premiere des Salzlandsparkassentriathlons teil. Bei strahlendem Sonnenschein fanden etliche Zuschauer den Weg an den Löderburger See. Nachdem die ersten Triathleten die Olympische Distanz hinter sich gebracht hatten, wurde es langsam eng im Zielbereich. Überall saßen, lagen oder kauerten völlig fertige Sportler. Besonders das Obst und die isotonischen Getränke waren heiß begehrt. Die letzten 10 Kilometer der Laufstrecke hatten laut Aussagen einiger Athleten noch einmal alles an Restenergie abverlangt. Nachdem er die 1,5 Kilometer Schwimmen, 39 Kilometer Rad und zuletzt die Laufstrecke hinter sich gebracht hatte und durch das große, blaue Zieltor kam, ging Thomas Vetter nur eines durch den Kopf: “Ich denke immer, endlich fertig, endlich gibt es Obst.“ Der Triathlet der Gaensefurther Sportbewegung war zufrieden mit seiner Zeit von 2:20:41 Stunden und auch mit der Strecke. „Alles war tip top. Beim Schwimmen herrschte rund um die Bojen weniger Gedränge, als gedacht und die Radstrecke war ziemlich schnell.“ Auch über die zu Fuß zu absolvierenden letzten Kilometer konnte Vetter nichts Negatives sagen. Knapp zehn Minuten schneller als der Gesamt-46. war Teamkollege Toni Keller, der auf der Laufstrecke noch einmal Boden gutmachte. Als erster Gaensefurther war nämlich Vetter aus dem Wasser gestiegen. Komplettiert wurde das GSB-Starterfeld über die Olympische Distanz von Jens-Uwe Börner, der nach 2:38:34 Stunden im Ziel ankam. Ebenfalls gut lief es für die Gastgeber beim Sprint. Erfolgreichste Triathletin war hier Stefanie Nowak. Die Schönebeckerin verpasste nur knapp den Sieg. Lediglich 21 Sekunden vor der 49-Jährigen kam die 15 Jahre jüngere Lea Köder ins Ziel. Sie war als Gesamtvierte aus dem Wasser gestiegen. Fast hätte Nowak aber die 5:02 Minuten Rückstand aus dem Schwimmen über die fünf Kilometer lange Sprintstrecke zugelaufen. Am Ende reichte es nicht ganz, die GSB-Sportlerin war aber dennoch zufrieden. „Meine Familie hat mich auf der Strecke angefeuert, das hat mich zusätzlich motiviert.“ Familie war ein wichtiges Stichwort. Damit Nowak überhaupt am Triathlon teilnehmen konnte, halfen ihre Angehörigen mit, schließlich wurden unzählige Helfer benötigt. Auch Sabine Börner absolvierte die Sprintdistanz, finishte als sechstbeste Frau in 1:31:07 Stunden. Neben den zahlreichen Helfern sorgte auch das Publikum für eine gelungene Premiere. So wurden auch die Athleten, die die einzelnen Disziplinen nicht mit der schnellsten Zeit beendeten, lautstark angefeuert und beklatscht.

Einschätzung von Steffen Schöler, Abteilungsleiter Triathlon

Keine Verletzten und positive Resonanz

Nach drei Jahren Abstinenz hat es die Gaensefurther Sportbewegung wieder auf die Triathlon-Landkarte geschafft. Am Sonntag fand der 1. Salzlandsparkassentriathlon am Löderburger See statt. Damit es soweit kommen konnte, waren aber viele Helfer nötig und ebensoviel Zeit, um den über 150 Athleten sowie den Zuschauern einen reibungslosen Wettkampf bieten zu können.

Vom Verkehrspolizisten, der alle Autofahrer, die nichts vom sonntäglichen Ereignis und den damit verbundenen Straßensperrungen gehört hatten, geduldig umleitete, über die vielen Helfer, die rund um die Strecke verteilt waren bis hin zu den Sponsoren und Partnern, trugen alle ihren Teil bei, um wieder einen Triathlon auf die Beine zu stellen. Seit Mitte Juni befanden sich die Gaensefurther in der heißen Phase. Am Ende war Abteilungsleiter Steffen Schöler froh, „dass alles gut geklappt hat, die Anwohner uns den Gefallen getan haben, ihre Autos stehen zu lassen, alle Teilnehmer heil geblieben sind und wir positive Resonanz bekommen haben. Wir haben allesamt lange darauf hingearbeitet.“

Im Vergleich von vor drei Jahren gab es ein paar Veränderungen auf der Rad- und Laufstrecke. Aber die Gaensefurther überzeugten sich persönlich über die Streckenverhältnisse, fuhren die Abschnitte noch einmal am Wettkampftag ab. Mit der fünf Kilometer langen Laufrunde, die die Triathleten über die Olympische Distanz zweimal zurücklegen mussten, war Schöler auch zufrieden. „Bis vor acht Wochen war das eine wunderschöne Grasfläche, dann wurden ein paar Tonnen Sand draufgekippt und auch der Sommer tat sein Übriges. Aber es gibt wesentlich schlechtere Laufstrecken und einfach kann jeder.“

Mit der Teilnehmerzahl ist der Abteilungsleiter der Triathleten dagegen nicht so ganz zufrieden gewesen. Angesichts der Ferien leiden aber auch die anderen Landesliga-Wettkämpfe aktuell unter Teilnehmermangel. „Wir haben noch etwas Luft nach oben, besonders bei den Jedermännern und beim Staffelwettkampf.“ Nachdem die Premiere nach der kurzen Triathlonpause gut gelaufen ist, haben die Gastgeber aber schon die ein oder andere Idee für Streckenverbesserungen. „Im nächsten Jahr wird es sicherlich noch einmal Veränderungen geben, so werden wir den Wechselgarten anders anlegen, sodass die Laufstrecke sich noch einmal verändern wird.“

Aber noch ist all das Zukunftsmusik. Jetzt dürfen sich die Organisatoren, Helfer und Partner nach der Premiere erst einmal zurücklehnen.

Quelle: Volksstimme vom 03.08.2016

Im Gespräch mit der "Volksstimme":

Der 30-jährige Triathlet der Gaensefurther Sportbewegung hat bei der Premiere des Salzlandsparkassentriathlons in Löderburg über die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 39 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen) gestern als 20. die Ziellinie überquert. Mit der drittbesten Laufzeit (36:31 Minuten) aller Teilnehmer über die lange Distanz hatte es Keller nach 2:10:22 Stunden geschafft. In seiner Altersklasse (M 30) reichte es gar zum fünften Platz.

Quelle: Volksstimme vom 01.08.2016

Fotos: Anne Hofmann, Volksstimme




Letzte Änderung: 01.02.2017
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