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21.03.2026: Halbmarathon Lissabon

Gänsehaut und Bestzeit

Lina Epperlein und Mario Kreutzmann unternehmen eine Laufreise und nehmen am Lisbon-Halbmarathon 2026 teil. Dabei springt eine persönliche Bestleistung heraus.

Der Lisbon-Halbmarathon 2026 wurde für Lina Epperlein zum perfekten Start in die neue Saison – und zugleich zum ersten A-Wettkampf des Jahres mit einer neuen persönlichen Bestzeit. Wochenlang hatte sie sich mit spezifischen Einheiten, intensiven Intervallen und vielen Kilometern auf dem Laufband durch den Winter auf diesen Moment vorbereitet.

Im Rahmen einer Laufreise reisten Lina Epperlein und Mario Kreutzmann nach Lissabon, wo die Veranstaltung von Beginn an bestens organisiert war. Am Vortag standen eine gemeinsame Stadtrundfahrt sowie der Besuch der Messe mit Abholung der Startunterlagen auf dem Programm. Auch am Wettkampftag lief alles reibungslos: Nach einem frühen Frühstück ging es per Bus zum Start, wo sich Epperlein selbstbewusst in den ersten Startblock einordnete.

Insgesamt 16.165 Läufer gingen auf die Strecke, die spektakulär auf einer 2,3 Kilometer langen Brücke über den Tejo begann. Entsprechend beeindruckend war die Atmosphäre, die von Beginn an für Gänsehaut sorgte. Pünktlich um 9.30 Uhr fiel am 8. März der Startschuss. Epperlein fand schnell ihren Rhythmus, löste sich aus der dichten Anfangsphase und setzte ihren Plan konsequent um. „Was soll ich sagen – der Plan ging auf“, beschrieb sie später ihren Lauf. Sie habe das Rennen genießen, gleichzeitig aber auch Tempo machen können und dabei durchgehend ein gutes Gefühl gehabt. An jeder Verpflegungsstelle nutzte sie die Gelegenheit, den Mund zu befeuchten und sich mit Wasser zu kühlen – eine wichtige Maßnahme angesichts der ungewohnten Bedingungen nach der Vorbereitung im deutschen Winter. Ursprünglich hatte sie eine Zielzeit von 1:30 Stunden angepeilt, musste diese Marke jedoch bereits im Rennen nach oben korrigieren. „Ich war zu schnell“, stellte sie fest, sah jedoch keinen Anlass, das Tempo zu drosseln. Mit einer konstanten Pace von 4:03 Minuten pro Kilometer lief sie schließlich nach 1:25:30 Stunden ins Ziel und stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf.

Die Emotionen im Ziel waren entsprechend groß. Gänsehaut, Tränen und Fassungslosigkeit begleiteten den Moment. Im Gesamtklassement belegte Epperlein Platz 514 von 16.165 Startern, wurde 30. Frau von insgesamt 6.645 Teilnehmerinnen sowie drittbeste deutsche Läuferin. In ihrer Altersklasse (18 bis 34 Jahre) erreichte sie Rang 22.

Für Epperlein war dieser Lauf „etwas ganz Besonderes“ und ein Beleg dafür, dass sich das intensive Training ausgezahlt habe. Nach zwei bis drei Tagen Regeneration soll der Blick bereits wieder nach vorn gehen: Die nächsten Ziele stehen fest. Ein besonderer Dank galt ihrem Trainer Alexander Burghardt (ABxCoaching), der sie mit strukturiertem Training auf den Wettkampf vorbereitet hatte. Zudem hob sie die Unterstützung von Familie und Freunden hervor, die sie sowohl vor Ort als auch aus der Ferne begleitet hätten. Für Epperlein und Kreutzmann steht fest, dass dies nicht der letzte Halbmarathon im Rahmen der SuperHalfs-Serie gewesen sein wird – ebenso wenig wie die letzte gemeinsame Laufreise nach Lissabon.

Quelle: Volkstimme vom 

Fotos: privat




Letzte Änderung: 15.04.2026
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