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10.10.2021: 3. Salzland-Lauf

576 Teilnehmer bringen Bode-Stadt ordentlich in Bewegung

576 Teilnehmer starteten beim 3. Salzland-Lauf. Der Teilnehmerrekord brachte nicht nur die Organisatoren der Gaensefurther Sportbewegung ins Schwitzen.

Das bei dieser Anzahl an Läufern nicht alles rund laufen kann, ist normal. Das musste auch die Gaensefurther Sportbewegung als Veranstalter feststellen. Reichlich Arbeit hatten Sabine Börner und ihr Team zu verrichten. Eine Auszeit musste her – und die fand Börner im Garten der Tochter. Denn die „vielen, vielen Leute“ haben ordentlich für Schwung gesorgt. „Wir konnten den Zeitplan leider nicht einhalten. Zum Beispiel kamen die Urkunden der Läufe über 1,5 Kilometer sehr spät, so dass wir die Siegerehrung parallel mit den Hauptläufen durchführen mussten“, erklärte Börner. „Auch die Zeitmesser hatten ordentlich zu tun. Die Wettkampferprobten wissen, wie es läuft, den Hobbyläufern fehlt die Erfahrung, so dass einige mit dem Zeitmessgerät, welches um den Fuß gebunden war, über die Platten gelaufen sind.“

Das waren allerdings nur kleine Makel. "Ansonsten war es eine super Veranstaltung. Das Feedback fiel zu 98% positiv aus", zog die Mitveranstalterin als Resümee. Nach der langen Corona-Pause war die Freude den Läufern förmlich anzumerken. Einen großen Anteil daran hatte auch Florian Börner, der als Moderator mit viel Spaß bei der Sache war. "Als ehemaliger Läufer weiß er, wie es läuft", so Mutter Sabine. Ein lockeres Gespräch mit alten Kollegen oder als Vorturner bei der Erwärmung. Alles war möglich. "Ganz toll war auch, dass er jeden Läufer, der eine weitere Runde drehte, immer wieder motiviert hat", hielt Sabine Börner fest.

Doch nicht nur der Moderator hielt die Laune der Läufrt oben. "Die Stimmung auf der Strecke und vor allem im Zieleinlauf war mega", so Börner. Entscheidenden Anteil daran hatten unter anderem die Zuschauer, welche sich um die Strecke versammelten, die Tänzerinnen der Dance-Factory sowie die Saxofonistin, welche mit flotten Liedern ein paar Prozent mehr heraus kitzeln konnte. "An der Stelle haben sich alle sehr gefreut. Zudem denke ich, wir konnten Staßfurt so richtig in Bewegung bringen."

Mit gutem Beispiel ging Oberbürgermeister Sven Wagner voran, der mit der Startnummer eins lief. An seiner Seite als Motivator lief Matthias Lampe. Das Duo absolvierte Runde für Runde und blieb unter einer Stunde. Das Ziel vieler Läufer.

Vor allem die äußeren Bedingungen waren für einen Freitagabend Anfang September eigentlich hervorragend - allerdings für einen gemütlichen Abend am Grill und weniger für eine Laufveranstaltung. Daher waren auch die fleißigen Helfer am Versorgungsstand gefordert. Die Wärme war schon fast zu stark, wie die meisten Läufer beim Trinken sagten.

Einen störte das kaum: Robert Kimongo. Der Mann vom TSV Starnberg startete in der ersten Reihe. Es machte allerdings keinen Unterschied, ob vorne oder hinten. Durch die Zeitmessung lief der Timer erst, als die Läufer über die Matten liefen. Doch Kimongo wollte von Anfang an freie Sicht und schnell wurde auch klar, warum. Der Mann mit dem "Kenya"- Shirt machte von Beginn sofort Druck und spulte Kilometer für Kilometer ab. Den "Langen Kanten" absolvierte er in 35:42,5 Minuten und war somit zwei Minuten schneller als der zweitplatzierte Jan Sieverding vom CFC Germania Köthen (37:51,1).

Als schnellste Läuferin erwies sich Jennifer Krüger, die nach 47:05,9 Minuten die Ziellinie überquerte. Als zweite traf unter großem Jubel Kirsten Geist von der Gaensefurther Sportbewegung ein.

Als alle Läufer und Läuferinnen auch die letzten Meter ins Ziel gebracht hatten, wurde unverzüglich mit der Medaillen- und Urkundenvergabe begonnen. Dabei musste Moderator Börner zahlreiche Namen durch das Mikrofon sagen, blieb aber dabei auch nach mehreren Stunden fehlerfrei. "Wir sind pünktlich fertig geworden. Auch der Wanderpokal für die siegreiche Grundschule aus Förderstedt ist schon im Druck", informiert Sabine Börner. Denn nicht nur die "Großen" durften sich rund um den Sperlingsberg austoben. Auch die "Kleinen" absolvierten die 400 Meter oder 1,5 Kilometer mit Bravour und wurden frenetisch bis ins Ziel getragen.

Quelle: Volksstimme vom 15.09.2021

Foto: Kevin Sager, Volksstimme




Letzte Änderung: 15.09.2021
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