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12.07.2014: 26. Altmark-Triathlon Wischer

Steffen Schöler wird nicht müde

Unter neuer Federführung durch die Hasselaner Triathlonfreunde, startete am letzten Wochenende in Wischer die 26. Auflage des Altmark-Triathlons. Auf der ausgeschriebenen olympischen Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 43,5 Kilometer Rad und einer abschließenden 10-Kilometer-Laufeinheit, waren auch vier Triathleten der Gaensefurther Sportbewegung mit am Start.

Durch die warmen Temperaturen des Baggersees, wurde für die zwei zu absolvierenden Schwimmrunden das Tragen von Neoprenanzügen untersagt. Martin Wille kam am besten mit den Bedingungen klar und verließ nach einer starken Schwimmeinheit als erster Gaensefurther das nasse Element. Die Aufholjagt begann, denn mit gebührendem Abstand folgten Thomas Vetter, Steffen Schöler und Detlef Schäfer dem vorauseilenden Youngster, zunächst durch den tiefen Sand des Waldbades. In Triathleten schlummern durchaus Feuerwehrtalente, denn in Windeseile wechselte die Ausrüstung entsprechend der anstehenden Raddisziplin. Helm, Transponder, Radschuhe, Fahrradbrille, Startnummer, Trinkflasche? Bis vor zur Straße musste das Rad geschoben werden, eine Zwischendisziplin, die man mit den harten Radschuhen vorab schon einmal geübt haben sollte. „Startnummer nach hinten!“ Wenn den aufmerksamen Kampfrichtern kein weiterer Makel auffiel, war die Fahrt für die 43,5 Kilometer lange Radstrecke freigegeben. Zuschauerfreundlich schossen die Rennräder zwei Mal atemberaubend an der Zielgasse vorbei, bevor die Athleten nach der dritten Runde ihr Rad an der Linie dosiert abbremsten. Wille lag weiterhin ganz vorn, nun folgte der Wechsel auf die Laufstrecke. Weiter hinten lagen die drei Senioren dicht beieinander. Wie so oft sollte die Laufstrecke über die vereinsinterne Platzverteilung entscheiden. So puscht man sich gegenseitig, macht dadurch den einen oder anderen Platz in den hart umkämpften Altersklassen gut. Nach fünf Kilometern passierten die Triathleten erneut den Zielbereich für die letzte Laufrunde. Hier war Wille nicht mehr dabei. Eine alte Verletzung brachte das unwiderrufliche Aus. Die olympische Triathlondistanz ist harter Ausdauersport, da muss einfach alles passen. Die Routiniers im Ziel wussten davon zu berichten. Freude über Schölers dritten Platz bei den Senioren2 wollte nicht mehr so richtig aufkommen.

Nicht einmal halb so hart, gingen wenig später Jens-Uwe und Sabine Börner über die Jedermann-Distanz an den Start. Ohne vorheriges Schwimm- und Rennradtraining absolviert zu haben, sollte es für die beiden Bode-Runners lediglich eine Generalprobe für den späteren Arendsee-Triathlon werden. Pitt Krüger, Präsident des Triathlonverbandes Sachsen-Anhalt, bekam bei der Wettkampfeinweisung Gänsehaut: „Wer hat noch nie einen Triathlon gemacht?“ Zahlreiche Arme gingen nach oben, was einen tosenden Applaus der Routiniers nach sich zog. Börner rieb sich insgeheim die Hände, würde er bei so vielen Neulingen doch vielleicht mal nicht als vorletzter aus dem Wasser steigen? Aber alles lief wie immer, kaum ein Rad stand noch im Wechselgarten und auch die Gattin war bereits unterwegs, als Börner seine Sandfüße in die bereitstehende Schüssel tauchte. Die Aufholjagt auf der Rad- und Laufstrecke ließ sich am Ende in Zahlen fassen, 53 Sportler kassierte er ein! Auf dem zweiten Podestplatz in der Altersklasse Senioren4 bekam er das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Sabine setzte noch einen drauf und erkämpfte sich einen unverhofften ersten Platz bei den Senniorinnen3.

Autorin: Sabine Börner

Fotos: Jens-Uwe Börner




Letzte Änderung: 11.11.2014
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