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21.10.2017: Solvay-Lauf Bernburg

Letzter Lauf im Solvay-Cup startete in Bernburg

Eigentlich verfolgten die Bode-Runners der Gaensefurther Sportbewegung mit ihrer Teilnahme am Bernburger Lauf keine weiteren Absichten. Lediglich Kathleen Mahler und Renate Liedtke malten sich Chancen in der Solvay-Cup-Wertung aus. Und so war am Ende die Freude natürlich groß, als ein knapper dritter Platz in der Cup-Mannschaftswertung verkündet wurde.

Ein schneller Sprint über fünf Kilometer war zu absolvieren, und mit den langgezogenen Stufen hinauf zum Märchengarten waren die zwei Runden durchaus anspruchsvoll. Nico Mahler, der hier im vorigen Jahr regelrecht den Startschuss verpasst hatte und dem Läuferfeld hinterher jagen musste, war bei dieser Auflage besonders wachsam. Ironisch monierte er einen Tiefstart, womit er die Lacher erstmal auf seiner Seite hatte. Spätestens mit dem Start konzentrierte sich dann jeder Sportler wieder auf seinen Lauf. Nachdem sich das Feld auf dem ersten Kilometer sortiert hatte, folgten auch bald die angekündigten Treppenstufen. Kein Problem für alle gut trainieren Läufer, zumal ganz oben rhythmische Saxophonklänge zum Durchhalten animierten. Die Bedingungen waren gut, und nach einer geraden Passage ging es wieder hinab in Richtung Bernburger Arena. Mit der Motivation der Zuschauer folgte auch schon die zweite Runde. Alle Männer liefen im vorderen Feld mit, auch Kathleen schlug sich wacker und war bald nicht mehr zu sehen. Renate nahm Stufe für Stufe nach der Taktangabe von Sabine Börner: "Hopp, hopp, hopp!" Oben angekommen, servierte Katrin Winkler-Hindricks wieder neue Rhythmen aus dem Saxophon, mit denen Börner ihrem Schützling die Sporen gab: "Lauf Renate, du kommst alleine klar!" Susan Dannehl, die gehend nach Luft schnappte, brauchte da eher einen Motivator. Sie war zum ersten Mal bei einem Wettkampf gestartet und in ihrem Leben schon lange keine fünf Kilometer mehr durchgelaufen. Eine Gehpause mit tiefen Atemzügen war hier erstmal das allerbeste. "Die Hälfte hätte auch gereicht!", gesteht sich die Debütantin und zweifelt kopfschüttelnd darüber, wie man nur einen ganzen Marathon durchhalten kann. Da plauderte Börner natürlich gerne aus dem Nähkästchen, denn nicht viel anders sahen ihre ersten Laufversuche damals aus. Im leichten Trab war die Anhöhe erreicht und locker ging es wieder hinab, total egal ob Schlusslicht oder nicht. Die kleine Parkeisenbahn zuckelte genauso gemütlich wie das Duo vorbei und nach den letzten Stadionmetern galt der Applaus einer wahnsinnig glücklichen Läuferin: "Susan, du hast heute alle geschlagen, die auf der Couch liegen geblieben sind!"

Autorin: Sabine Börner

Fotos: Jens-Uwe Börner




Letzte Änderung: 13.12.2017
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