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14.05.2017: 38. Quedlinburger Waldlauf, BIG 25 Berlin

Bode-Runners müssen erneut ihre Laufschuhe putzen

Nachdem die Bode-Runners der Gaensefurther Sportbewegung beim Huy-Burgenlauf am vergangenen Wochenende noch einmal 54 Laufkilometer als lange Trainingseinheit absolvierten, war der Quedlinburger Waldlauf als letzter Tempolauf vor dem großen Rennsteigfinale angedacht. Bei diesem siebenten Wertungslauf im Novo-Nordisk-Landescup Sachsen-Anhalts starteten Kathleen Mahler, Claudia Meier, Renate Liedtke und Jürgen Eisfeld auf der vorgeschriebenen Kurzstrecke über 5,6 Kilometer. Entsprechend schnell war der „Mathildenlauf“ über Stock und Stein, wären da nicht diese kräftezehrenden Anhöhen gewesen. Trotz Dauerregens und teilweise sehr rutschigen Passagen, setzten sich Mahler und Eisfeld erfolgreich gegen die Konkurrenten durch und punkteten in ihren Altersklassen.

Noch mehr Abenteuer auf der Strecke hatten alle Teilnehmer über den langen Kanten. Der „König-Heinrich-Lauf“ wartete mit 14,3 Kilometern auf und führte nicht nur über weite, satte Wiesenwege. Mit zunehmender Nässe wurden gerade die derben Wurzel- und Steinpfade zur Herausforderung und mancher Sprung in das nächste Matschloch ließ sich mitunter nicht vermeiden. Doch der Regen war inzwischen so stark, dass nach dem letzten Kilometer hinunter nach Quedlinburg, jeder wieder fast sauber war. Neben der Finisher-Medaille erhielten alle Damen eine Rose zum Muttertag und Sylvia Köhn, Jana Berger und Sabine Börner krönten ihren Lauf außerdem mit einem Podestplatz in ihren Altersklassen. Hatten die Herren keinen Einfluss auf die Platzverteilung, stellte Jens-Uwe Börner jedoch beruhigend fest: „Die Berge waren ja im Vergleich zur Harzquerung lächerlich. Alle unverletzt im Ziel, gutes Tempo, ordentlich hoch und runter, Rennsteig wir kommen!“

Taggleich startete Familie Geist beim BIG 25 in Berlin. „Dieses Lauferlebnis lassen wir uns nicht entgehen“, schwärmte Kirsten Geist noch beim letzten Training im Stadion der Einheit und lief, wie auch schon in den Vorjahren, wieder mit dicker Gänsehaut auf der blauen Tartanbahn des gigantischen Olympiastadions ein. Allerdings war hier nach 25 schweißtreibenden Kilometern eine Dusche erforderlich, denn alle Finisher strahlten in Berlin mit der Sonne um die Wette.

Autorin: Sabine Börner

Fotos: Jens-Uwe Börner




Letzte Änderung: 09.06.2017
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